Endboss

Projekte

  • Projekte
  • Über uns
  • Team
  • Diskurs
  • Shop
  • Kontakt
  • DE / EN

Workshop zur Vorbereitung eines Architekturwettbewerbs für die zukünftige Hohnswerkstatt, Remscheid, 2021


Auftraggeber:innen

Montagsstiftung für Urbane Räume


Partner:innen

Das Honswerk, die Nachbar:innenschaft und Hanna Noller


Fotos

endboss
Simon Veith


Raumprogrammheft anschauen & herunterladen

„Kann ich mal die Hell?“ Ein Raumprogramm für die Honswerkstatt

1/9
Ganz klar!

Auf dem Honsberg in Remscheid soll, in nicht allzu ferner Zukunft, eine Gemeinschaftswerkstatt, als zentrale Anlaufstelle, für die sich-verändernde Nachbar:innenschaft entstehen. So wird es vom Honswerk geplant, einer Initiative der Montagstiftung in Kooperation mit der Stadt Remscheid und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWAG. Zu diesem Zweck war ein Architekturwettbewerb in Planung. Damit dieser möglichst zielgenau stattfinden konnte, wurden wir beauftragt, innerhalb eines zweitägigen Workshops mit Schlüsselakteur:innen vor Ort, ein Raumprogramm zu erarbeiten, welches diesem Wettbewerb dann zu Grunde liegen würde.

Zu diesem Zweck haben wir zu einer fiktiven Redaktionssitzung eingeladen, um ein vollkommen freierfundenes Monatsprogramm für die Honswerkstatt im April 2027 zusammenzutragen und zu veröffentlichen. Zusammen mit Schlüsselakteur:innen, Projektverantwortlichen und Koooperationspartner:innen haben wir so zusammen radikal in die Zukunft spekuliert und – ganz ohne Architektur – schonmal vorgefühlt.

1/10
honsfinder - Was? In dieser Gruppe werden junge Menschen spielerisch – durch Werken, Basteln, Spielen und Sport – im Honswerk tätig.

Denn, damit alle Beteiligten sich unter gleichen Voraussetzungen einbringen können, haben wir uns für ein künstlerisches Verfahren in Bezug auf Form und Inhalt entschieden. Der erste Teil des Workshops war eine inszenierte Redaktionssitzung, bei der die Teilnehmenden zuerst Programmpunkte für die Werkstatt erarbeitet und dann in großer Runde deren Setzung im Programm miteinander diskutiert haben. Dabei war es nicht wichtig, ob sie die Angebote in der Zukunft selbst umsetzen würden oder die etwas mit ihrer Organisation zu tun hatten, sondern es ging vielmehr darum, welches Programm tatsächlich wünschenswert wäre und an welche Zielgruppen es sich richten würde. Nachdem das Programm inhaltlich fertig und damit die Nutzungen für die zukünftigen Räumlichkeiten geklärt waren, ging es am nächsten Tag um die räumlichen Anforderungen. Dabei ging es darum eine strukturelle und atmosphärische Raumkonstellation zu erforschen und zu beschreiben. Dafür gab es verschiedene Attribute wie z.B. laut, leise, hell, dunkel, energetisch, konzentriert, ausgeglichen oder gesellig, denen wir jeweils eine Farbe oder ein Muster zugeordnet und auf Klarsichtfolien gedruckt hatten. Aus diesen Folien mussten dann pro Raum eine Collage gebastelt und auf Overheadprojektoren in der Gruppe vorgestellt werden. Wir hätten es selbst nicht gedacht, aber selten hat man so viele Erwachsene in einem Raum gesehen, die richtig Spaß mit Zickzack-Scheren hatten und zwischendurch so zauberhafte Sätze wie „Kann ich mal die Hell?“ oder „Gibt es da vorne noch ein bisschen Leise?“ gesagt haben. Entstanden sind dabei künstlerische aber dennoch aufschlussreiche Graphiken, für die niemand irgendein darstellerisches Talent mitbringen musste.

Im Anschluss an den Workshop haben wir die Ergebnisse redaktionell zu einem tatsächlichen Programmheft zusammengetragen, das so als grundlegendes Raumprogramm an die, am Wettbewerb teilnehmenden, Architekturbüros verschickt werden konnte.

  • Hier könnt ihr das Raumprogrammheft anschauen & herunterladen:
„Zusammen […] haben wir so zusammen radikal in die Zukunft spekuliert und – ganz ohne Architektur – schonmal vorgefühlt.“
1/6
Das Ergebnis: Das fiktive Raumprogrammheft der Hohnswerkstatt
  • Datenschutz
  • Impressum
© 2010–2026 endboss GmbH. Alle Rechte vorbehalten.