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I Don’t Know What’s Going On But it’s a Lot

„I Don’t Know What’s Going On But it’s a Lot“ bringt eigentlich alles auf den Punkt, worum es hier gehen soll, kann, darf und muss. Dieser Satz, den der Künstler und in diesem Projekt unser Komplize Stefan Marx mit eingebracht hat, fasst die Komplexität und Vielschichtigkeit der Herausforderungen, mit denen wir und alle anderen es in der Stadtplanung und -entwicklung zu tun haben, in wenigen Worten ganz gut zusammen.

An Innenstädten – so ganz generell – fällt heute vor allem eins auf: Sie funktionieren nicht mehr und zwar ziemlich offenbar und ziemlich überall. Immer mehr Leerstand, ungenutzte Räume und ein Mangel an Aufenthaltsqualität machen Innenstädte zu dysfunktionalen Zonen in der Stadt, die auf Grund ihrer überwiegend einseitig auf Konsum ausgerichteten Programmierung, in Ideen- und damit Leblosigkeit erstarrt scheinen.

Dazu kommen eine schwer zu sortierende und nicht aufzuhaltende Informationsflut und unvorhersehbare Krisen, manchmal katastrophischen Ausmaßes. Es gibt viel Veränderung und es ist richtig viel los. Und obwohl das alles schwer zu überblicken und unmög- lich zu vorhersehen ist, begreifen wir das auch als Möglichkeit und als neue Chance in der Planung. „I don’t know what’s going on but it’s a lot” heißt für uns auch: es wird viel passieren und es könnte viel sein; steht auch für alles, was wir lieben an Städten und am urbanen Raum: die Gleichzeitigkeit, Vielstimmigkeit, Multiperspektiven und ein kollektives Grundrauschen.

Es handelt sich also nicht (nur) um eine beunruhigende Feststellung, sondern – im Kontext dieses Projekts – vielleicht ja auch um ein Versprechen. Mindestens aber, um einen wirklich ernst gemeinten Versuch. Den Versuch einem in die Jahre gekommenen Platz, der aktuell zwar ziemlich rückseitig und auch ein bisschen zurückgelassen anmutet sich aber dennoch eigentlich in bester Innenstadtlage befindet, neues Leben einzuhauchen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Aufgabe hier vor allem darin bestand, möglichst viel und viele mitzudenken, einzubinden und gemeinsam eine vielschichtigere, sozialere, klimagerechtere, schönere und interessantere Zukunft für die Untere Karlsstraße zu antizipieren und zu formulieren.


Das hier, ist das Ergebnis. Im besten Sinne vorläufig. 

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